Gemeinde Albershausen

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Albershausen ist für den Krisenfall vorbereitet

Am 22. August hat die EnBW der Gemeinde Albershausen das gemeinsam ausgearbeitete Krisenhandbuch übergeben. In mehreren Workshops mit Mitarbeitern der Verwaltung, des Bauhofes und dem Feuerwehrkommandanten wurden unter Federführung des EnBW-Krisenexperten Necdet Güngör verschiedene Bedrohungslagen und Szenarien diskutiert und Strategien zur Abwehr entwickelt. Die Ergebnisse sind in diesem, individuell auf die Albershäuser Gegebenheiten abgestimmten, Handbuch festgehalten. Es enthält alle wichtigen Informationen von der Zusammensetzung des Krisenstabes bis zu den Alarmierungs- und Kriseneinsatzplänen. So kann im Ernstfall schnell und effektiv reagiert und gehandelt werden.
Die möglichen negativen Folgen klimatischer Veränderungen haben nicht nur Einfluss auf die natürliche Umwelt, sondern auch auf kritische Infrastrukturen und den ganz normalen Alltag. Von unterschiedlichsten Bedrohungsszenarien wie Hochwasser, Unwetter mit Hagel und Stürmen, Windhosen, anhaltende Stromausfälle und Cyberangriffe kann auch die Gemeinde Albershausen betroffen werden. Selbst in solchen Situationen muss die Gemeinde handlungsfähig bleiben. Gemäß Artikel 5 des Katastrophenschutzgesetzes steht jede Kommune in der Pflicht ein Notfallmanagement mit Alarm- und Einsatzplänen für ihren Zuständigkeitsbereich zu entwickeln.
Bereits im Herbst 2017 haben Vertreter von Albershausen und den Nachbarkommunen diese Herausforderung erörtert. Gemeinsam ist man zu dem Entschluss gekommen, für diese komplexe Aufgabe die Fachleute der EnBW als Unterstützung mit ins Boot zu nehmen. Bürgermeister Jochen Bidlingmaier ist sich sicher: „Das Klima ändert sich – an dieser Tatsache kommen wir wohl alle nicht vorbei. Wir hoffen natürlich, dass Albershausen von den beschriebenen Ereignissen verschont bleibt. Trotzdem ist eine gute Vorbereitung unumgänglich.“
Das Erarbeitete wird nun noch mit einer Krisenübung der Feuerprobe unterzogen.