Gemeinde Albershausen

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Neubau Kindergarten - Interimslösung während der Planungs- und Bauphase

In der letzten Sitzung des Gemeinderatest verwies Bürgermeister Jochen Bidlingmaier auf den bereits getroffenen Grundsatzbeschluss zur Erweiterung des Kindergartens Löwenzahn. Da aber bereits ab dem nächsten Kindergartenjahr Plätze fehlen, musste eine Übergangslösung gefunden werden. Die evangelische, katholische und die neuapostolische Kirche waren mit Raumangeboten sehr hilfsbereit. Aufgrund der bestehenden gesetzlichen Vorgaben könnte in diesen Räumen die vorläufige Schaffung von Kindergartenplätzen jedoch nur mit einem erheblichen baulichen Aufwand realisiert werden.
Gemeinsame Überlegungen zwischen der Kindergartenleiterin, Annettte Blessing und Hauptamtsleiterin, Ilka Sieder haben zum Vorschlag geführt, in der Übergangszeit einen sogenannten „mobilen Kindergarten“ zu errichten. Als Standort für den MoKi bietet sich eine Hälfte der Tartanbahn der Schule an. Durch diese räumliche Nähe wird der MoKi vom Landesjugendamt als Nebenstelle des Kindergartens Löwenzahn gesehen, was Vorteile für die personelle Ausstattung mit sich bringt. Diese Interims-Lösung soll im Januar 2019 bezogen werden. Zunächst sind nur Räumlichkeiten für eine Gruppe erforderlich, jedoch wird die Gemeinde das Baugesuch zur Sicherheit für die Unterbringung von zwei Gruppen erstellen lassen.
 
GRin Ute Lehnemann (BWV) sprach den Dank aller Gremiumsmitglieder an Annette Blessing und Ilka Sieder für die ausgearbeitete Lösung aus. Besonderer Wert sollte auf die frühzeitige Elterninformation gelegt werden. Etwas Sorgen bereitete GRin Sandra Hildebrandt (CDU) der Tartanbelag. Sie bat, gleich Geld für die Sanierung zurückzulegen.
 
Auf Vorschlag von GR Hermann Weiler (FWS) sollte die Verwaltung überlegen, die mobilen Einheiten doch eher an den bestehenden Kindergarten anzuschließen. Dies sei jedoch nicht möglich, da der Platz als geschützter Spielbereich für die dort unterzubringende Krippen-Gruppe benötigt wird, erklärte Ilka Sieder.
 
Im Hinblick auf den Neubau war es GRin Bettina Greiner (CDU) wichtig, auf eine großzügige Planung zu achten, damit die Betreuungsplätze auch mittelfristig ausreichend seien.
 
Abschließend wies Annette Blessing auf die geplante Informations-Veranstaltung am 05.03.2018 hin, zu der die jetzigen Kindergarten-Eltern und die Eltern bereits angemeldeter Kinder eingeladen seien. Weitere Interessenten werden selbstverständlich jederzeit willkommen sein.
 
Das Gremium stimmte der Aufstellung eines Mobilen Kindergartens (MoKi) auf dem Kleinspielfeld der Albert-Schweitzer-Schule ab dem Kalenderjahr 2019 einstimmig zu. Zunächst werden Räumlichkeiten für eine Gruppe vorgesehen.
Weiter wurde beschlossen, dass die von der Kirche angebotenen Räumlichkeiten leider nicht in Anspruch genommen werden können.
Das Architekturbüro Autenrieth und Jargon, Eislingen, wurde mit der Erstellung des Baugesuchs (vorsorglich für zwei Einheiten), der Ausschreibung und Umsetzung der Maßnahme beauftragt.
Die Verwaltung wurde beauftragt, die erforderliche Betriebserlaubnis zu beantragen und die entsprechenden Zusagen für die Kindergartenplätze zu erteilen. Der Gemeinderat ist über die weitere Entwicklung zu informieren.
Die Eltern werden im Rahmen eines Elternabends am 5.3.2018 informiert.

Beispielbilder einer solchen Lösung aus Rechberghausen: