Gemeinde Albershausen

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Gemeinderat - Archiv

Aus dem Verwaltungsausschuss

Anpassung der Parkplatzkonzeption in der Ortsmitte
Der Verwaltungsausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung am 09.12.2014 eine Anpassung der Parkplatzkonzeption in der Ortsmitte beschlossen. Die zeitliche Beschränkung des Parkens auf dem Parkplatz Kroneareal wird gänzlich aufgehoben. Auch die Parkscheibenregelung beim Parkplatz beim evangelischen Gemeindezentrum wird angepasst. Die zeitliche Begrenzung wird dort ebenfalls teilweise aufgehoben. Diese gilt nur noch sonntags für 2 Stunden von 08.00 – 18.00 Uhr.
 
Hintergrund ist, dass in der Zwischenzeit einige Auswirkungen der neuen Parkplatzkonzeption festgestellt werden konnten:
Durch die zeitliche Beschränkung der Parkplätze beim Kroneareal stehen diese tagsüber weitestgehend leer. Von den Bürgern wird dieser Parkplatz für deren alltägliche Erledigungen kaum genutzt. Schwierigkeiten machen auch die Parkplätze im Bereich der Kirchstraße, vor dem Eingangsbereich des Friedhofs und beim evangelischen Gemeindezentrum. Hier ist ein deutlicher Verdrängungseffekt zu spüren. Die zeitlich unbegrenzten öffentlichen Parkplätze in der Edelstraße sind immer voll. Auch der Parkdruck in der Ebersbacher Straße hat deutlich zugenommen. Viele Anlieger, die Beschäftigten der dort ansässigen Gewerbetreibenden oder die Mitarbeiter des Kindergartens Pusteblume haben Schwierigkeiten ihre Fahrzeuge auch über einen längeren Zeitraum in der Nähe abzustellen. Bedenklich ist auch, dass einige Anlieger ihr Fahrzeug im Kurvenbereich der Kirchstraße (vor der Einmündung in die Ebersbacher Straße) abstellen. Auf Grund der Unübersichtlichkeit dieses Bereichs hat die Verwaltung bereits ein Halteverbot an dieser Stelle beantragt. Die Anbringung des entsprechenden Schildes wird so schnell wie möglich erfolgen. Positiv ist die Entwicklung bei den Parkplätzen in der Kirchstraße beim Rathaus zu sehen. Die zeitliche Begrenzung in Verbindung mit der Ausweisung von Mitarbeiterparkplätzen hat dafür gesorgt, dass an dieser Stelle deutlich leichter ein Parkplatz gefunden werden kann als früher.
Insgesamt ist festzuhalten, dass neben den positiven Effekten aus Sicht des Verwaltungsausschusses auch Nachbesserungen erforderlich sind. Die zeitlich beschränkten Parkplätze beim Rathaus und im Bereich der Kirchstraße sowie beim Eingangsbereich des Friedhofes reichen weitestgehend aus um den Parkplatzbedarf für die Bürger, die ihre Einkäufe/Erledigungen im Bereich der Ortsmitte erledigen wollen, zu decken. Um den Verdrängungseffekt entgegenzuwirken, beschloss der Verwaltungsausschuss, die zeitliche Beschränkung am Parkplatz des Kroneareals gänzlich aufzuheben. Bevor diese tagsüber leer stehen, werden hier Parkplätze zur Verfügungen stehen, die von Anliegern oder Beschäftigten der ansässigen Gewerbebetriebe über einen längeren Zeitraum genutzt werden können. Des Weiteren wurde beschlossen auch die zeitliche Begrenzung beim Parkplatz am evangelischen Gemeindehaus wochentags wieder aufzuheben. Aus Sicht des Gremiums spiele dieser Parkplatz bei den Bürgern, die ihre Einkäufe und Erledigungen machen möchten, auf Grund der Entfernung nur eine untergeordnete Rolle. Nur sonntags soll die Parkscheibenregelung beibehalten werden. Da an diesen Tagen des Öfteren kirchliche Veranstaltung stattfinden, wird auch den Besucher hier die Möglichkeit gegeben, unmittelbar bei der Kirche einen Parkplatz zu finden.
Verkehrsbehinderung durch versetzt stehende Fahrzeuge
Im Rahmen der Beratungen zur Parkplatzkonzeption im Bereich der Ortsmitte wurde aus der Mitte des Gemeinderats das Parken in den Wohngebieten angesprochen. Kritisiert wurde dabei, dass insbesondere im Gemeindeländergebiet und in der Ebersbacher Straße die Fahrzeughalter ihre Fahrzeuge absichtlich auf beiden Straßenseiten versetzt abstellen, damit der Verkehr „Zick-Zack“ durch die Straßen fahren muss und so dessen Geschwindigkeit gedrosselt wird. Die Gemeinde hat sicherlich Verständnis dafür, dass die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit Ihnen ein dringendes Bedürfnis ist. Bitte nehmen Sie jedoch auch Rücksicht auf den öffentlichen Personennahverkehr. Teilweise führen auch Buslinien durch die Wohngebiete. Es liegt im öffentlichen Interesse, dass die Busfahrer ihren Taktfahrplan einhalten können. Denken Sie auch an den bevorstehenden Winter. Der gemeindliche Bauhof sollte im Rahmen des Winterdiensts weitestgehend ungehindert mit großen Räumfahrzeugen durch die Straßen fahren können.
Auch in Ihrem Interesse fordern wir Sie daher dazu auf, unnötige Verkehrsbehinderungen durch versetzt parkende Auto zu vermeiden.